Musikalisch in den 70er Jahren aufgewachsen, wurde Sonarpilot als Teenager durch innovative Künstler wie Bowie, Pink Floyd und Roxy Music, sowie von elektronischen Pionieren wie Tangerine Dream, Kraftwerk und Jean-Michel Jarre inspiriert. Mit dem Aufkommen von Punk und New Wave, begann Sonarpilot selbst Musik zu machen. Er besorgte sich eine elektrische Gitarre, eine 4-Spur Bandmaschine, eine etwas ramponierte TR 606 Drum-Maschine und einen Korg MS-20 Analog-Synthi. Damit begann er zu arbeiten. Haupteinflüsse damals waren Britische Synthie-Pop-Bands wie Yazoo, Bronski Beat, New Order, Heaven 17 und die Eurythmics sowie mehr experimentierfreudige Künstler wie Brian Eno und Laurie Anderson.
In den 80er Jahren eröffnete Sonarpilot ein Tonstudio und produzierte lokale Bands. In der Nacht, wenn das Studio nicht gebucht war, arbeitete er an seinem eigenen Material. Während dieser Zeit begann er ausgiebig mit digitaler Technologie, Samplern und Synthesizern zu arbeiten. Gegen Ende der 80er Jahre verlor sein Sound die typischen Song-Strukturen; die Tracks wurden immer länger, technoider und experimenteller.
In den frühen 90er Jahren war Sonarpilot bei einem erfolgreichen Start-Up einer Software-Firma beteiligt. Dies hielt ihn für die nächsten 15 Jahre beschäftigt. Im Jahr 2008 verließ er schliesslich die Unternehmenswelt, holte seine alte Gitarre aus dem Dachboden, kaufte sich einige computerbasierte Audiogeräte und begann wieder Musik zu machen, als ob ein alter Bekannter wieder in sein Leben getreten sei. "Mothership" ist seine erste Veröffentlichung nach seiner Rückkehr in das musikalische Universum.
Die Doppel-CD "Mothership" ist ein Soundtrack für eine intensive zweistündige Reise durch das musikalische Universum von Sonarpilot. Von den Pings der mystischen Unterwasserwelt bei "First Contact", ein sinnlicher Ausflug, der 23 Minuten in den Tiefen des Weltraum dauert, über den fernöstlichen minimalen Groove bei "Osaka" oder zum sprudelnden Synthie-Sound von "Planet Pop". Die Tracks nehmen den Hörer mit auf eine expansive Reise, die zwischen IDM, Trance und klassischem 80er Synthie-Pop schwankt.
Während die Titel hinsichtlich melodischem Inhalt und dem gesamten Klangbild sehr gut zugänglich sind, gehen sie weit über die Standard-Konventionen in Bezug auf Genre, Struktur oder Länge hinaus. Die Tracks starten oft in einem Klangraum, erkunden diesen Bereich und bewegen sich dann auf den nächsten, reich strukturierten Sound-Sektor zu. Das Album wird ergänzt durch Remixes, die zwei führende Producer aus Grossbritannien, Simbad und Ramadanman, beigesteuert haben. So entstand mit "Mothership" ein perfekter Soundtrack für Hörer mit neugierigem Geist und Appetit auf unkonventionelle zeitgenössische elektronische Musik.
Das Album wurde im angelsächsischen Raum schon released und ist auf sehr gute Resonanz gestossen. Eine kleine Auswahl von Feedbacks folgt auf der Rückseite und spricht für sich.
PRESSESPIEGEL
Independent Clauses: "Sonarpilot’s Mothership is easily one of the most ambitious albums I’ve ever heard."
Rockwired: "A slice of electronica heaven. (...) MOTHERSHIP is probably the most moody, rhythmic and atmospheric collection that I can think of since 1984 (FOR THE LOVE OF BIG BROTHER) by EURYTHMICS. "
Neufutur: "Very few albums are able to keep listeners compelled and actively interacting with a band or individual throughout every single cut. (...) Sonarpilot's Mothership is one of the few double albums cut in the last five or ten years that is able to keep listeners' attentions throughout.."
Skope: "The use of sound on this double disc is nothing short of amazing."
Music with an exc!amation point: "The attention to detail is just superb – the whole album arches around you like an arm around your shoulders and shows you wonders."
Kontakt Medien: CWPromotion Wenger & Stöckli Stephan Stöckli stoeckli@cwpromotion.ch Mobil: 079 218 65 18